Werte Mitglieder, werte Kunden, sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Sie heute zur aktuellen Lage am gesamten Energiemarkt informieren, Sie sensibilisieren und müssen Ihnen einen (düsteren) Ausblick geben. Dabei beschränken wir uns ausschließlich auf den Blick der Preisentwicklungen, nicht auf deren Ursachen.

Vor dem Hintergrund der seit Januar 2021 stetig gestiegenen Beschaffungspreise haben wir bereits Preisanpassungen durchgeführt. Ein Ende ist jedoch nicht in Sicht. Weitere Preisanpassungen werden folgen müssen. Auf die wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang möchte ich in diesem Schreiben an Sie kurz eingehen.

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Werte Mitglieder, werte Kunden, sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Sie heute zur aktuellen Lage am gesamten Energiemarkt informieren, Sie sensibilisieren und müssen Ihnen einen (düsteren) Ausblick geben. Dabei beschränken wir uns ausschließlich auf den Blick der Preisentwicklungen, nicht auf deren Ursachen.

Vor dem Hintergrund der seit Januar 2021 stetig gestiegenen Beschaffungspreise haben wir bereits Preisanpassungen durchgeführt. Ein Ende ist jedoch nicht in Sicht. Weitere Preisanpassungen werden folgen müssen. Auf die wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang möchte ich in diesem Schreiben an Sie kurz eingehen.

Wie haben sich die Beschaffungspreise entwickelt?

Während vor einem Jahr durch uns Strom für das Lieferjahr 2022 für durchschnittlich sechs Cent je kWh eingekauft wurde, sind es aktuell deutlich über 20 Cent je kWh. In den Preisspitzen sind bis zu 85 Cent je kWh möglich. Wir sprechen dabei nur von Beschaffungskosten – hinzu kommen noch Abgaben, Steuern, Umlagen und Netzkosten! Wir schreiben von EINER KILOWATTSTUNDE!

Ebenfalls verteuert haben sich die Beschaffungspreise für Gaslieferungen für 2022. Konnten im Frühjahr 2021 noch Gaseinkäufe bei ca. 2,5 Cent je kWh getätigt werden, müssen aktuell für den vor uns liegenden Sommer und Winter derzeit ca. 13 Cent je kWh für den Einkauf eingeplant werden – zuzüglich Steuern, Abgaben etc.!

 

Welche Auswirkungen hat das auf Ihre Energiekosten?

Wir haben eine Beispielrechnung gemacht für einen Stromverbrauch von 5.000 kWh/Jahr und einem Heizbedarf Gas von 25.000 kWh/Jahr. Die aktuellen Preise würden eine finanzielle Mehrbelastung von ca. 4.000 EUR pro Jahr bedeuten!

Für Unternehmen gilt die gleiche Logik, mit deutlich höheren Mengengerüsten. Haben Sie diese Kostensteigerungen in Ihren Produkten einkalkuliert?

 

Wann kommen die höheren Energiekosten auf Sie zu?

Vielen Endkunden wird dieses Thema nicht sofort begegnen, sondern es erfolgt in mehreren Preisschritten. Eine Anpassung der Abschläge ist nicht marktüblich. Die böse Überraschung droht in der nachgelagerten Rechnung.

Selbst Verbraucherschützer warnen aktuell vor dem verspäteten „Preis-Hammer“ und verweisen darauf, dass sich die drastisch gestiegenen Energiekosten erst in den kommenden Betriebskostenabrechnungen wiederfinden. Dann trifft es die Verbraucher allerdings unvorbereitet. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, spricht sich am 02.04.2022 im Handelsblatt für eine umgehende Erhöhung der Abschlagszahlungen aus. Ein Wegfall der EEG-Umlage zum 01.07.2022 kompensiert die Erhöhungen nicht ansatzweise.

 

Was sollten Sie konkret tun?

In unserer Beispielrechnung (4.000 EUR Mehrkosten) müsste für Strom- und Gas nun ein neuer monatlicher Abschlag von ca. 560 EUR bezahlt werden, bisher ca. 260 EUR. Bitte werden Sie aktiv und überprüfen Sie Ihre aktuellen Abschläge. Passen Sie Ihre individuellen Abschlagszahlungen an. Richten Sie gegebenenfalls neue Daueraufträge ein. Stellen Sie Ihre betrieblichen Kostenstellen proaktiv um.

Übrigens werden wir auch in der kommenden Preisanpassung den Genossenschaftsmitgliedern durch langfristigere und strategische Beschaffung einen Preisvorteil aufzeigen können - sprechen Sie uns zur Mitgliedschaft aktiv an.

 

Was ist mit bestehenden Verträgen?

Wir unterscheiden aktuell zwischen den bestehenden Lieferverträgen und Neuverträgen. Für Vertragssituationen mit fest abgeschlossenen Laufzeiten ist auch der vereinbarte Energiebeschaffungspreis sicher und garantiert. Anschlussverträge müssten aber zu den aktuellen Marktpreisen abgeschlossen werden. Für den Abschluss von Neuverträgen gilt das auf Grund der beschriebenen Marktsituationen bereits ab sofort.

 

Wie sind die weiteren Aussichten für Energiekunden?

Die Aussichten für die nähere Zukunft sind nicht gut! Die Situation an den Rohstoffmärkten allgemein, insbesondere aber im Energiebeschaffungsmarkt, ist angespannt. Niemand kann verlässlich und mit Gewissheit eine weitere Entwicklung vorhersagen. Fazit dürfte aber sein, dass wir uns auf einem sehr, sehr hohen Niveau einpendeln werden. Energie ist teuer und wird es bleiben! Die Nachfrage steigt weiter, die Preise auch!

Beispielsweise hat sich der Preis für eine Kilowattstunde Gas, für das Jahr 2023, seit dem 24.02.2022 um 43% verteuert. Der Strompreis für das Jahr 2023 stieg im gleichen Zeitraum um 28%. Die Beschaffungspreise für die Lieferjahre 2024 und 2025 sind aktuell ebenfalls hoch dotiert.

 

Mir ist es wichtig, dass Sie als Genossenschaftsmitglied und als Energiekunde die Gesamtlage und den Ernst der momentanen Situation erkennen und verstehen. Deswegen habe ich sehr drastisch und klar formuliert.

Aber Sie sind in dieser Situation nicht auf sich allein gestellt. Die M4Energy eG versucht Sie mit Rat und Tat zu unterstützen. In unserem kommenden Newsletter stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, Energie einzusparen und effizienter zu werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Maik Junker
 

 

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